Aaron Eckstaedt, geb. 1968 am Niederrhein, studierte Musik, Pädagogik und Literatur im Ruhrgebiet sowie an der Hebräischen Universität Jerusalem. In den letzten Jahren publizierte er Schriften zur Musikpädagogik und zu jüdischer Musik. Als Musikwissenschaftler und -pädagoge forschte und lehrte er an verschiedenen Universitäten, gegenwärtig ist er Oberstudienrat für die Fächer Musik und Deutsch sowie Koordinator für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit am Gymnasium Othmarschen in Hamburg. Arbeitsschwerpunkte sind:

  • qualitiative Bildungsforschung: Musik(-unterricht) und Biografie,

  • interkulturelle Musikpädagogik: Methoden und Konzepte, Didaktik und unterrichtspraktische Umsetzung,

  • Jüdische Musik, insbesondere musikalische Tradition des osteuropäischen Judentums

Als Akkordeonist ist Aaron Eckstaedt Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und war u.a. Mitglied im Ensemble von Giora Feidman, als Schauspieler war er Gast an verschiedenen deutschen Bühnen. Er veröffentlichte verschiedene Tonträger im Bereich klassischer, improvisierter und jüdischer Musik. In seinem aktuellen Soloprogramm nisht kejn konzert – klesmer, lieder, geschichten singt er nicht nur jiddische Lieder und spielt virtuos Klesmermusik auf dem Akkordeon. Auf Jiddisch erzählt er majsses, Geschichten und Anekdoten aus der alten Welt, plaudert über das Leben und die Liebe, Tradition und Religion.

Aaron Eckstaedt spielt Musette, Tango sowie traditionelle Musik vielerlei Couleur. Er ist mit Werken vom Barock (auch das Akkordeon spielt Bach!) bis zur Avantgarde zu hören; ebenso mit zeitgenössischer Improvisationsmusik und mit Wortprogrammen in deutscher wie jiddischer Sprache.

© aaron eckstaedt 2008